Leben als Königssohn im Reich des himmlischen Vaters.

Leben als Königssohn im Reich des himmlischen Vaters. Das Zentrum eines Reiches ist eine Burg oder ein Schloss, wo der König wohnt. Dieses Herzenszentrum ist auch in uns (Lukas 17.21). Jesus lehret seine Jünger nach seinem Tod 30 Tagelang über das Reich Gottes – was er ihnen sagte, blieb uns leider verborgen. Jedenfalls scheinen die Jünger es verstanden zu haben, denn sein Reich dehnte sich danach mit immenser Geschwindigkeit aus. Wie können wir heute in diesem Reich leben? Das beschäftigte uns auf unserem Königssohnseminar mit 33 Männern.

        
Wir kommen als emotional kleine Kinder aus einem mehr oder weniger gesundem Familiensystem in eine neue geistliche Familie mit völlig anderen Familienregeln. Der himmlische Vater fungiert völlig anders als unser eher abwesender Vater. Gott tritt als Männertrainer auf, der will, dass aus seinen Söhnen etwas wird. Manchmal fasst Er uns hart an – Er verspricht uns zwar kein leichtes Leben, aber Seine Anwesenheit! Alle Männerbewegungen spüren, dass dieser Gott „wild“ sein muss und dass er Freiheit von unserer Vaterverwundung versprochen hat, wenn wir Ihm nachfolgen. Wir sollen seine Königs-Söhne werden und uns auch auf Erden so fühlen können.
Nur wie sieht Nachfolge im 21. Jhd. in Europa aus? Gott-Vater will uns als Königssöhne an Seiner Seite mitregieren lassen. Dazu braucht es eine Königssohn-Ausbildung – ein Identitätswechsel, der nicht so schnell vonstatten gehen kann. Das ist bei uns Männern, die wir kaum eine Bindung zu unseren Vätern hatten, wohl nicht so leicht hinzubekommen. Dieser Gott-Vater-Komplex ist die größte Behinderung im Männerleben – wir haben Angst, gerne Mann und mannhaft zu sein. Darum sucht Gott uns Männer und will, dass wir von unserer Vaterentbehrung geheilt werden und unser leibliches Vaterbild entgiften und zuhause ankommen und es verstehen in seinem Reich als erwachsene Söhne zu leben.
Auch zu unseren Frauen sind wir wohl zu einer richtig guten Beziehung erst fähig, wenn wir gerne Mann sind. Eine gute Mannhaftigkeit lässt das Herz deiner Frau schmelzen. Aber auch das bedarf der Entwicklung eines andersartigen Männer-Lebensstiles wie wir ihn von unseren Vätern gelernt haben.

In meinen 4 Männergruppen befinden wir uns bereits auf dem Weg in ein neues geistliches Mannsein – wenn auch erst am Anfang, der Anfang ist gemacht … siehe die Bilder unten.

Männerbootcamp Steinegg
Galater 4, 1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter; sondern er untersteht Vormündern und Pflegern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat.“!

Warum ein so tief geistlicher Mittelalter-Spektakel?
Jeder Mann braucht mal „Urlaub vom Ich“ – also mal ein anderer sein dürfen, wie man sonst den ganzen Tag sein muss? Die Bibel sieht uns als Königssöhne.
Gott will unser Männerwissen vertiefen – wer hat Dich zum Mann gemacht, niemand?
Unsere Hinwendung zu Gott-Vater bringt uns in eine neue Familie mit völlig anderen Familienregeln. Es ist ein anderes Reich mit andersartigen „Erfolgsgesetzen“ in das wir da hineingeboren, ja hineinversetzt werden und uns erst einmal als Söhne und Töchter eines neuartigen königlichen Vaters – der ein anders Wesen hat als der unser leiblicher Vater – zurechtfinden müssen. Hier alles „tickt“ alles anders – im Haus des Vaters sind viel Wohnungen. Ein Hilfreiches Bild dazu liefert uns das Buch : „Wie bei Räubers“ von Ursula Marc und German Frank
Nachfolge Christie einüben heißt für uns heute: Ein Sohn Gottes werden – und so wie sein erster Sohn auf dieser Erde – auch ein Menschensohn werden, der diese Welt liebt!

Königssohn-Ausbildung und die Besonderheiten des KISS-Seminares:
– Du wirst gleich am Anfang von Rittern in Empfang genommen – Kettenhemd, Schwert und Schild – du fühlst dich wie ein Königssohn im Mittelalter
– Gleich zu Beginn erhältst Du ein echtes Stahlschwert und wirst in Fechtkunst trainiert
– Stillezeiten wechseln mit inspirierenden Männergemeinschaftszeiten ab – ein rieser Kletterturm, 30 Kanus und ein Männerkreuzweg stehen uns zur Verfügung
– In guten kurzen Vorträgen wird dein Mannsein / und ggf. das deines Sohnes weiterentwickelt – es wird dir vieles in deinem Männerleben erklären
– Erfahrene Männercoaches und Männerseelsorger stehen zu Dir auf deiem Inneren Weg zu Diensten
– Am Schluss erhälts Du den Ritter- Königssohnsegen – er wird von weisen Männer gegeben

        

TEIL1 Das goldenen Ball-Seminar 
DIE BASIS: Wo meine Kindheit noch ungezähmt war
DIE TAT: Einen  goldenen Ball beschriften
DAS ZIEL: Sich als kleines Kind Gottes lieben – wir sind
von königlichem Geblüt – und das von Anfang an!“

„Was hab ich als Kind gespielt – mein „goldener Ball“. Schon früh spielten wir als Kind unsere Berufung. Die Puppenmutter, der Cowboyheld, der Lego-Erbauer – alles hat mein himmlischer Erzeugervater mir schon in die Wiege gelegt – vieles blieb unentwickelt und schreit in uns und will mit Macht nach außen! Aber wir bringen als Kind auch negative Grundgefühlen mit, Angst vor Größe, Angst einzustehen und zu kämpfen, dumpfe Ablehnungsgefühle und innere Verlassenheit! Diese emotionale Einschränkungen können wir im andersartigen Reich unseres zweiten Vaters ablegen, sonst können wir im Königreich des Himmels kaum voranzukommen und Erfolge aufweisen!

TEIL 2 Das Ausbrecherseminar
DIE BASIS: Wo ich meine Freiheit als Mann verlor
DIE TAT: Menschärgeredichnichtmännlichen im Käfig
DAS ZIEL: Die eigene „Wildheit“ wieder spüren

„Was ist bei mir in den Käfig gesteckt worden“? Wir wurden gezähmt, dass wir uns an diese irdische Welt an- und einpassen, beim himmlischen Vater aber darf man auch wild sein, gerne leben, leidenschaftlich etwas ausprobieren, Fehler machen. Die großen Männer und Frauen Gottes waren auch menschlich gesehen ziemlich „wilde“ Abenteurer und Weltentdecker – aber immer auch Fremdlinge in dieser Welt, weil es noch eine andere Welt gibt – die Himmlische. Warum muss dieser Gott „Wild“ sein? Gibt es so etwas wie eine heilige wilde Männlichkeit? Um dies wieder zum entdecken braucht es einen wilden Mann- (Gott-Vater) im Leben … aber den Schlüssel findest Du unter dem Kopfkissen der Mutter und der wilde Mann will freiwillig freigelassen werden. Er kommt nicht selber ´raus!

TEIL 3 Das Verletzungsmanagement-Seminar
DIE BASIS: Wo ich im dunklen Wald meiner Gefühle feststecke
DIE TAT: Ein Wunde am Körper anmalen
DAS ZIEL: Die eigene Wunde vergolden

„Wo trage ich Wunden an meinem Leibe“. Wo muss ich durch einen dunklen (inneren) Wald gegen, um endlich erlöst zu werden? Der Vater schickt seine Kinder wie seinen eigenen Sohn in diese dunkle Welt. Wir reißen uns dabei schwer heilende, nicht einfach wegzubekommende Wunden, die Welt setzt uns hart zu – fast so wie seinem Sohn am Kreuz. Unsere emotionalen Verwundungen behindern uns wie körperlich gebrochene Arme und Beine an einem erfüllten Leben. Da lässt uns dieser Gott in unsere Löcher kucken … und wir können reines Gold entdecken. Die Männerbewegung weiß um die Kraft der Wunde – Jesus war ein schrecklich verwundeter Mann – sie bezeichnet sie auch als die heilige Wunde – die man betrachten, erlösen und vergolden.

TEIL 4 Das Überlebensseminar
DIE BASIS: Der Kampf um das Herz des Mannes
DIE TAT: Asche abfüllen und Botschaften einstecken
DAS ZIEL: Die Stimme des echten Vater wieder hören

Königssöhne müssen oft an fremden Königshof dienen. „Welchen fremden Herren musste ich dienen und Gehorsam lernen“. In jeder Königssohnausbildung gab es „Aschezeiten“. Man musste das Feuer anderer Männer am brennen halten. Das übergroße erste egozentrische Herz des Sohnes musste sterben, damit wir sein zweites göttliches zum Vorschein kommt. Dort erleben wir Dunkelheit, harte Schläge von Autoritäten. Dort müssen wir diese raue Welt lieben lernen, weil der Vater keine verwöhnten Bürschchen will. Dort lernen wir einen unabhängigen Überlebenswillen und entgiften unser Leben geistlich von falschen Autoritäten.

TEIL 5 Das Prinzessinnen-Eroberungsseminar
DIE BASIS: Zusammenleben mit der Königstochter
DIE TAT: Blumen pflücken und die Blume benennen
DAS ZIEL: Meine Aufgabe für eine Frau verstehen

Jeder Königssohn hat eine Begegnungen mit der goldenen Frau und die geht nicht immer gut aus. „Wie kann ich eine Frau – so ein andersartiges Wesen – lieben“. Die ersten Liebesjahre samt der Zeit, wo die Kinder klein sind, bezeichnet man auch als die „Gärtnerzeit eines Mannes“. Alles muss wachsen wie die Blumen: Die junge Liebe, die lieben Kinder, das schöne Haus, der mühsame Beruf – der Mann muss sehr fleissig sein, um einen schönen blühenden Lebensgarten hinzubekommen. Er wird aber auch verletzt in seiner Männlichkeit und muss mit Enttäuschung zurechtkommen. 

Teil 6  Das Schwert des Herrn-Seminar
DIE BASIS: Wir haben zu oft aufgegeben zu kämpfen
DIE TAT: Schwertkampf mit dem dt. Langschwert
DAS ZIEL: Kontakt zum Kämpferherz bekommen

Männer verkämpfen sich oft auf einem falschen Schlachtfeld, wo der König uns nie beauftragt hat zu kämpfen. „Wo muss ich in meinem so gewordenem Leben zum eisernen Schwert greifen?“ Was ist mir ungewollt zum Schlachtfeld geworden und ich eigentlich keine Strategie für den Kampf entwickelt habe. Ich schlage in die Luft! Das Evangelium gleicht mehr einer Kampfausbildung als einer Wellnessoase.  Mehrfach wird das Schwert des Herrn erwähnt, das seinen Feinden (und uns) das Fürchten lehrt. Am Ende der Weltgeschichte reitet Jesus in einem blutgetränkten Mantel und gezücktem Schwert, um alle Feinde vor den Schemel seines Vaters zu legen. Auch wir müssen kämpfen mit massiven geistlichen Waffen, den Anfechtungen des Bösen standhalten, innere Kämpfe für Jesus und unsere Familie zu gewinnen und auch global das Böse in dieser Welt besiegen – dazu bedarf es eines Kampfesausbildung. Wir machen ein Anfechtungstraining mit dt. Langschwertern.

TEIL 7 Das gute Herrscher-Seminar
DIE BASIS: Männer herrschen oft zu viel oder zu wenig
DIE TAT: Ein Zepter bauen und eine Krone aufsetzen
DAS ZIEL: An der Seite des Vaters als Königssohn regieren

Gottvater will uns einen Teil seines Reiches übertragen, aber nicht zur Alleinherrschaft, sondern an seiner Vaterseite. Dass uns Männern das Regieren an der Seite eines anderen Mannes, der sich unser Vater nennt und zu dem wir in der Kindheit so wenig Nähe hatten, nicht leicht fällt ist sonnenklar. Da kommen alte Gefühle hoch und wir „schmeißen den Laden“ hin.

DAS ZIEL: Das Berufungs-Seminar zum Königssohn

DIE BASIS: Männer vergessen oft, wo sie lieben, wo kämpfen, wo sie herrschen sollen
DIE TAT: Der deutsche Ritterschlag
DAS ZIEL: Die Stellenbeschreibung Königssohnes ergreifen

Hier geht es darum „meinen goldenen Ball aus der Kindheit wieder zu fangen – meine Berufung vor Gott und der Welt wählen und zu fokussieren. Zukünftig nicht mehr alleine „herumzukämpfen“, sondern in einer Gruppe von erlösten Männern zu stehen und daraus zu agieren – nicht mehr die Rolle des isolierten, alleingelassenen Sohn seines ersten Vaters weiterzuspielen, sondern in einer Königssohngemeinschaft Fuß zu fassen und mit diesen Männern und geistlichen Vätern im Rücken nochmal viel zu bewegen für den König.

Das Männerbild des edlen Ritters wurde um 1000 nach Christus von Karl dem Großen und seinen irischen christlichen Berater u.A. von Josephs Skotus erschaffen. Das Deutsche Reich zerbrach damals aufgrund Einzelstaterei, Völkerwande-rung, Pest und Kleinkriege. Die Ungerechtigkeit nahm überhand. Es löste damals eine richtige Erweckungsbewegung unter Männer aus, es war das Ritter-Bild eines reisenden Sozialarbeiters im Dienste des Königs, der für Ordnung, Gerechtigkeit und Einhaltung der Gebote sorgten. Die Idee war eine zeitgemäße Reaktion und dem Missionsbefehl Jesu in Matthäus 28,19:“Gehet hin (=durchziehet) in alle Welt, machet zu Jüngern (=zu echten Männern und Frauen Gottes) alle Völker, taufet sie und lehret sie zu halten alle Gebote. Es waren Anweisungen für ein erlöstet, erfülltes Männerleben. Der gerechte edle vom König bestätigte Rittersmann zog durch das Land und verschaffte den Unterdrückten recht, beschützte die Bauern vor Dieben, er teilte verwaiste Kinder (es starben damals viele Eltern durch Krieg oder Seuchen) anderen Eltern zu, die guten Jungen brachte er als Kappen an den Königshof zur Ritterausbildung. Jeder junge Mann damals wollte Ritter sein – und heute ist es nicht anders – die meisten digitale Spiele haben den Ritter zum Vorbild  – jeder gute Vater gab damals seinen Sohn eine zeit lang in die Obhut von Kreuzrittern.

Die Anweisung zur Schwertleite (der Ablauf des Ritterschlages) entsprechen den Inhalten eines christlichen Männertrainings heute. Mindestens 6 Ritter stehen mit ihrem Schwertern im Halbkreis, der Initiator stehe in der Männergemeinschaft. Jeder Ritter durfte sein eigenes Wappen kreieren!

1. Der Initiator frage den Anwärter: (Kontrolle der inneren Vorbereitung des Anwärters)
O Aus welchem Vaterhaus kommst Du, was ist deine bisherige Geschichte?
O Hast Du Mutproben im Leben bestanden und innere und äußere Schmerzen ausgehalten müssen?
O Bist Du zu Musik oder Dicht-kunst fähig? (er sagt ein Gedicht)
O Nenne eine Frau auf die Du deine Sexualität richtungs-bezogen lebst (er nennt eine Frau)
O Hast Du ein Bad, das die Reinigung von allen Sünden symbolisiert genommen und dein Leben vor Gott bereinigt. O Ist dir dein Leben schlüssig und dir einleuchtend wie alles gekommen ist. (er nenn Stationen aus seinem Leben)
O Kannst Du fasten und beten (er antworte mit JA)
O Zeige mir zwei andere Ritterfreunde die deinen  unbescholtenen Lebenswandel bezeugen können.
Der junge Anwärter zeigte Beichtzettel, ein Tagebuch, einen Nachweis über genommene Seelsorge, nannte seinen Mentor und seine bisherige Charakterschulung!

Dann trete nun herzu und knie nieder.

2. Durchführung des Schwertschlages
Der Initiator frage ihn nun:“Warum willst du in den Ritterstand aufgenommen werden? Wenn du nur Reichtum und Ehre begehrst, bist du nicht würdig.“ (Dann antworte er mit „Ich will es nicht!).
Dann lege der junge Mann legte seine Hand auf die Bibel und schwört, jederzeit die Pflichten eines Ritters (wie umseitig im Ritterspruch ausgesprochen) zu erfüllen. Nun bekam er die rituelle Ohrfeige.

3. Anerkennung durch die umstehenden Männer
Nun wurde ein rauschendes Fest gefeiert. Der Rittersmann bekam eine kleines Anwesen zur finanziellen versorgen – err nahm sich eine Frau und setzte sie dort zur Verwaltung ein.

Später entartete das Rittertum, willkürliche Gewalttätigkeit (Faustrecht) und Raubrittertum nahmen überhand, Bauern – und Landsknecht-Heere und die Feuerwaffen machten ihrer damaligen kriegerischen Überlegenheit ein Ende.

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