10. Was ist ein Männlicher Glaube?

Seminar 1 Thema 10

10. Abend: 

Was ist ein Männlicher Glaube? 
Wieder lernen Sohn zu sein

THEORIETEIL: 

1.    Wie geht Glauben geschlechtspezifisch
2.    Wieder Sohn sein wollen
3.    Zusammenhang von Vater- und Sohnschaft
4.    Die männlichen Defizite aufarbeiten

ÜBUNG: Die Inneren Söhne zusammenbringen
(Innere Teamkonferenz nach F.Schultz)

1. Wie geht Glauben geschlechtspezifisch

Gott schuf ja nicht den Menschen schlechthin – er schuf zwei Menschen: Mann und Frau – und jeder tickt anders, denkt anders, empfindet anders und glaubt tief in seinem Herzen anders. 
Innerlich ist so viel anders, dass wenn beide das gleiche tun, es etwas anderes ist.
Den gleichen Song gesungen, den gleichen Psalm in der Kirche gebetet oder das gleiche Lobpreislied von der Band gespielt und es hat eine andere Wirkung, welche Personengruppe es ausspricht, es fühlt sich anders an wenn eine Frauen- oder Männerband, oder Frauenheer oder Männerarmee aufmarschiert, und in einer Ehe grenzt es an Wunder, dass es die beiden Wesen ein Leben lang miteinander aushalten können!
Die Geschlechtlichkeit einfach weglassen aber kann man nicht ungestraft:

Ohne Männlichkeit gehen christliche Gemeinden zugrunde, weil es an Klarheit, Sendung und Konsequenz fehlt.
Alles ist dann nur noch nett und liebevoll dekoriert. Es wird viel zu viel geredet und zu wenig gehandelt, es kann an Ordnung und Disziplin fehlen.
Es fehlt der Biss, die Härte, die Zielstrebigkeit.
Das heißt nicht dass Frauen so etwas nicht könnten – viele Frauen haben sich heute diese eher männlichen Tugenden angeeignet und leben sie brillianter als so mancher Mann.
Fehlt hingegen die Weiblichkeit, fällt die Liebe flach, es geht nur noch um Macht, Rivalität, Interessensdurchsetzung und Stühlesägen und  das kann´s ja auch nicht sein – Männlichkeit muss durch Weiblichkeit ergänzt werden und umgekehrt.
1. Kor 11,11: „Doch in dem Herrn ist weder die Frau etwas ohne den Mann noch der Mann etwas ohne die Frau.“ Schöner kann´s man nicht sagen, oder?

2. Wieder lernen Sohn zu sein

Was aber der deutlichste Unterschied im Glauben ist.
Frauen waren nie Söhne und da wir ein Familienevangelium haben mit einem göttlichen Familienmann vorne ´dran werden wir geschlechtsneutral „Kinder Gottes“ genannt.
Das ist Kraftlos. Sage mal Sohn Gottes oder Tochter Gottes und es bedeutet wesentlich mehr als Kind.
So richtig gern will heute niemand mehr Sohn sein – da waren zu viele Situationen die unschön waren, das meiste längst vergessen im Kopf, aber in der Kinderseele eben abgelagert.
Aus dem modernden Keller der Unvergebenheit steigen unangenehme Gerüche auf.

Jeder hat so einen modernden Haufen „Wackersteine“ im Seelengrund seines Gemütes. Jeder hat solche Gefühle „gelernt“ – man nennt sie auch Grundgefühle, weil wir unser Leben ´drauf aufgebaut haben.
Unser Herz ist intelligenter als unser Hirn, es fängt automatisch an zu transformieren und kompensieren und fragt sich, wann merkt´s der Kopf da oben endlich.
–    Wir haben uns unwichtig gefühlt und darum müssen wir uns immer wichtig machen
–    Unsere Meinung war nicht gefragt und darum sind wir so laut
–    Wir zählten nichts und darum versuchen wir bis heute zu imponieren
–    Versprechungen wurden gebrochen und wir versuchen nun sehr gewissenhaft zu sein
–    Hoffnungen, auch wenn sie kindisch waren, wurden enttäuscht und wir gingen in den Rückzug und konnten an nichts mehr glauben was andere versprechen.

Jeder hat „sein Fett“ abbekommen, dafür sorgt das Leben schon von selbst und je nach dem.
Wie unterversorgt unser Inneres Kind ist, desto weniger kann es sich wehren dagegen.
Kinder fühlen sich oft machtlos, ja ohnmächtig gegenüber den Großen.
Auch dieses Grundgefühl kann einen ein Leben lang begleiten.

Das Bild eines heilen Mannes beschreibt der folgende Text recht schön:
Wahre Männer vertrauen ihrer männlichen Seele, weil sie dem Vater aller Vaterschaft begegnet sind (BIBEL) und wissen, dass sie sich um die jungen annehmen müssen, sie sind ruhig und sich ihrer Macht bewusst.
Sie sind nicht eingebildet, nicht machhungrig, brauchen sich nicht zu beweisen, sie brauchen keine Statussymbole und verzichtet auf übertriebene Reichtümer.
Aber nicht weil etwa die Moral es gebietet oder Frauen es ihnen verboten hätte, sondern sie sind  im Besitz ihrer Seele und die ist satt geworden.
Reich ist wer wenig braucht, arm fühlt sich der der gern mehr hätte! Weil ein solcher Mann lange genug gesucht hat,  weiß er um seine Wunden und hat mache schon vergoldet.
Er weiß Bescheid, oder er fragt nach, er fühlt sich mitverantwortlich, aber er kann auch abgeben und wenn andere „Gute“ auf den Plan kommen, muss er nicht festhalten.
Er ist ein Sohn, das reicht ihm.
„Heilige sind unzerstörbar und unbesiegbar. Sie sind Männer“ ,
(Rohr:: Die Masken der maskulinen, Claudius 2006)

Wo sind die wahren Männer hin?

–    Der Staat brauchte früher nur angepasste gefühlslose Männer, die man in den Krieg schicken konnte um zu töten
–    Industrielle brauchten nur kräftige Männer, die nicht mitdenken und die Regeln erfüllen
–    Mutter-Kirche brauchte den unreifen abhängigen Jungen der macht, was man ihm sagt
–    nur das Reich Gottes brauchte schon immer selbständige Gründer, Entwickler eines neuen Glaubens, Trendsetter mit neuer Sprache für die gleichen christlichen Inhalte, gute Verwalter und väterliche Lehrer.

Das Ergebnis der Industrialisierung sind unreife Männer mit schwierigen Familien an der Hacke, die keine Vaterenergie ausstrahlen und geradeso eben selbst über die Runden kommen.
Keine Zeit, kein Geld, keine Vision, nur leben um zu überleben, nichts von Größe oder Heldentum für Gott und diese Welt bleibt da übrig.

Wir hätten eine reife spirituelle Familie gebraucht um heil aufzuwachsen, wir hätten Brüder an der Seite gebraucht um unsere Kräfte auszuprobieren, wenn da nur gute  Väter vor uns gewesen wären, die uns anständig bevatert hätten und danach geschaut hätten, dass aus uns war wird und unsere Mütter uns ein bisschen wilder seinlassen hätten …..

NEIN, alle Anklagen helfen nicht – sie machen nur das Herz für eine Fortsetzung der Sohnschaft zu.

Alle falschen Systeme geben die gleichen Versprechungen einst der Kommunismus, nämlich dass bald alles besser wird.
Aber ein eines totes System fühlt sich kalt an und kann nicht geben – wir brauchen Vater- und Mutterwärme, wenn unsere Seelen weiterwachsen sollen.

Joh 14,8: „Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns.“

Wann alles besser?
Philippus meinte, wenn Jeshua (Jesus) uns den Vater mit seiner mütterlichen und väterlichen Seite zeigt.
Jeshua (Jesus) verneinte und entgegnet. Nein, ihr müsst erst Söhne werden wie ich, dann wird der Vater euch alles geben.

Insofern kann uns allein das „Anschauen des Vaters“ nicht schon einfach zum Mann machen, das ist nur der Anfang um Vertrauen zu gewinnen.

„Es gibt keinen Weg zur Männlichkeit. Männlichkeit ist der Weg (Rohr).
Wir müssen wieder Sohngefühle hinbekommen und so handeln wie es eben freie Söhne „eines bedeutenden Mannes“ tun können:

–    Riskier was, der Vater steht dir im Rücken
–    Mach was los, du hast das Zeug dazu
–    Suche Beziehung und gib dich voll rein
–    Sprich über deine Verletzungen, dein Vater hat sie alle aufgezeichnet
–    Hör auf zu jammern, geh´ zum Vater, der hat noch viele mehr für Dich
–    Spüre deine Wunde und dein Leid, es macht dich mannhaft
–    Klage nicht an, ermanne dich und ändere ´was
–    Mach dich auf den Weg, dein Vater hat da ´ne Landkarte
–    Liebe das Weibliche, denn auch das hat er für dich bereit
–    Entwickle einen neuen männlichen Geist, steh´ nicht ewig rum und warte auf besseres Wetter

Unser Herz muss erst mal Mut fassen, Vertrauen lernen, alten Ballast abwerfen, bevor es was neues einüben kann.

3. Zusammenhang von Vater- und Sohnschaft

Interessant dass Gott anscheinend immer einen Mann braucht der die großen Änderungen der Geschichte mit einer Versöhnung beginnen lässt- (Maleachi und Matth….)

Der Christliche Mann unterscheidet sich vom Nichtchristlichen Mann durch eine – wie ich es nennen will – „Gute-Sohn-Identität“. 
Tief im Herzen ruht in jedem Mann der Gedanke, ich bin ein schlechter Sohn, sonst hätte mein Vater mich doch deutlich mehr geliebt als ich es erlebt habe.
Diese Grundannahme, der der mich zeugte, mochte mich nicht, hat äußerst bösartige Folgen für einen Mann.
Ein schlechter Sohn zu sein, der nicht genügt, zerstört unser Männerherz wie konstant zugeführtes Schlangengift.

Beispiel Franz von Assisi.

Der Vater  mag mich nicht, also muss ich versuchen ihm  zu gefallen und nett zu sein.
Das wunde Männerherz überträgt dies gleich auf alle anderen Stellvertreter der Väterlichkeit – also Chefs, Pfarrer/Pastoren und andere Amtsinhaber.
Von allen diesen Männern darf ich mich nicht abgrenzen, sonst erfahre ich keinen Respekt.
Für viele Männer ist der Freundeskreis wichtiger wie die Freundin, sie hören auf Freunde mehr als auf alles andere. (permanenter Mitläufertum).
Der Vater ist enttäuscht von mir, also strenge ich mich an, um ihm und anderen Autoritätspersonen zu beweisen, dass man zufrieden sein kann mit mir. (permanenter Leistungswunsch).
Der Vater hat mich nicht angenommen, er ist unzufrieden wie ich geworden bin, er hätte gerne einen anderen Sohn gehabt, also gebe ich mir Mühe eben andere Chefs zufrieden zu stellen.

Die Gute Nachricht für Männer ist die: Da gibt es einen Vater im Himmel, der dich mag und dich klasse findet, Du kannst aufhören allen anderen gefallen zu wollen.
Diese Grundannahme, ich bin von diesem himmlischen Vater schon von Anfang an geliebt, ist aber kombiniert mit dem wahren Gefühl, man mochte mich in der Kindheit nicht.
Es dauert bei einer Adoption recht lange bis man den Ersatzvater akzeptiert. Es bleibt die Frage im Raum, warum hat mich mein erster Vater das nicht gezeigt?
Das muss doch an mir liegen, dass ich in eine Ersatzfamilie gekommen bin.
Diesen lebenslangen Kampf des Männerherzens gewinnt man über eine „Sohngruppe“ in der man sich gegenseitig „bevatert“ oder durch einen geistlichen Vater, der mir in mein Herz sprechen kann.

Dazu muss man wissen, dass unsere ganze Männlichkeit, also unsere ganze Identität von dieser Vater-Sohn-Beziehung abhängt.
Die Worte des Vaters – oder auch nur seine Gedanken – haben unbändige Macht im Kinderherzen – der Vater entscheidet innerlich, ob aus dem Sohn ein Versager oder ein Held entsteht.
Gerade die schweigsamen Väter richten dabei mehr Schaden als die brutalen.
Der Sohn weiß nie woran er ist und deutet jede Lieblosigkeit des Vaters damit, dass er schuld ist und eben nicht annahmenswert.
Das Böse auf der Welt …. Und das Gute… nutzt dies um diese Welt zu regieren. Fast alle Mächtigen dieser Welt sind schwer Vaterverletzte – sonst hätten sie gar nicht soviel Macht an sich gerissen.
Dahinter steckt die Tatsache, wer mächtig ist, dem wird nichts gesagt, dessen Herz wird nicht mehr angegriffen, so wünscht es ihr schmerzendes Herz und somit wird Macht als Schutzmantel angezogen.
Ein Mensch mit heiler Identität wird demütig sein und gar nicht soviel Macht anhäufen, weil er um die zerstörerische Kraft weiß.
Leute, die sich nicht angenommen fühlen aber fangen an zu leisen, um zu versuchen annahmenswert zu werden (schau an was ich unglaubliches geschafft habe) oder aber sie fallen in ein tiefes Untätigkeitsloch, das Leistung verweigert – ich kann ihm eh nicht gefallen, es ist aus, es ist zu spät also lasse ich es.
Die göttliche Heilung des Männerherzens kann aber dennoch durch einen Identitätswechsel geschehen.
Das ist die gute Nachricht für Männer.
Mein lieblicher Vater lehnt mich ab, aber Gott, der Vater aller Väter nimmt mich an. Diese Doppelidentität ist der Kampf des Mannes lebenslang.

Im Film Interception will ein Mann das Weltreich, das sein Konkurrent aufgebaut hat zerstören.
Er weiß um die immense Macht der Vater-Sohn-Beziehung und versucht alles herauszufinden über die Beziehung seines Konkurrenten zu dessen Sohn.
Von Ihm gekaufte Traumhäcker versuchen nun sich bei seinem Sohn „einzuhacken“ und ihm seine Vatergedanken zu manipulieren.
Dieser Sohn vermutet, ja er spürt innerlich, dass sein Vater ihn gehasst hat und dass er ihm nicht genügen konnte.
Die Häcker schaffen es in sein Gehirn einzudringen und wollen ihm den weitreichenden Gedanken einzupflanzen, er soll das Weltimperium seines Vaters nach seinem Tode auflösen.

Der erste Vorschlag der Häckergruppe war, ihn seinen Vater noch tiefer hassen zu lassen, damit er aus Rachegefühl heraus das Imperium teilt, um so das Lebenswerk seines sterbenden Vaters aufzulösen.
Aber sie entscheiden sich für eine wesentlich schlauere – ja göttliche – Idee. Sie setzten dem Mann den Gedanken ein, er hat dich geliebt  (Obwohl dies nicht stimmte – es war eine „heilige Lüge“ sozusagen).
Dein Vater konnte dir es lebenslang eben nicht zeigen …. ausgenommen eben am Schluss in den sie sich einhacken.
Im Film also beugt sich nun der Sohn zum Ohr seines Vaters, um die letzte Botschaft seines Vaters zu hören.
Auf dem Sterbebett hat der Vater dem Sohn nur ein letztes Wort eingeflüstert  – es lautete für den Sohn total satanisch vernichtend: E n t t ä u  s c h t.
Man merkt im Film, der Sohn bricht innerlich zusammen, wo er doch sein Leben lang dies gespürt hat, ist es nun endlich auf dem Tisch.
Wie hatte er versucht seinem Vater zu gefallen, ihm zu dienen und sein Vertrauen über Leistung zu erwerben. Jetzt hat es sein Herz endlich schwarz auf weiß.

Nun hackt sich die Traumspezialistengruppe in diesen satanischen Ablehnungsgedanken ein und geben ihm den Gedanken ins Herz, sein Vater hätte dies zwar gesagt, aber er habe im dazu ein Windrädchen gegeben – ein Symbol für Freiheit aus der alten Vater-Sohn-Geschichte und am Sterbebett seines Vaters deutet der Erbe den vernichtenden Satz des Vaters um: Ich bin nur enttäuscht, dass du mir versucht hast, mir zu gefallen, aber nun darfst du deinen eigenen Weg gehen, ich halte nämlich Riesenstücke auf Dich!
Dieser Satz setzt den Sohn frei, er will auf soviel Macht wie sein Vater sie hatte verzichten und er lebt für andere Werte und er teilt das geerbte Weltreich auf. Der göttliche Plan hat funktioniert.

Bei unserer Hinwendung zu Christus geschieht nichts anderes.
Wir kommen mit einem verletzten Gewissen zu Gott, und zwar schuldbewusst.
Dabei ist es wichtig seine Schuld sehen zu wollen – ein Verdränger erfährt keine Erlösung! Gott kann uns unsere Kindheit nicht nehmen, er liebt die Realität und hasst die Lüge, aber er pflanzt uns einen zusätzlichen Gedanken ein, DU bist ein guter Sohn, du bist frei.
Danach beginnt ein fast lebenslanger Kampf zwischen diesen beiden Sätzen aber es ist so etwas neues entstanden, dass der Mensch (tatsächlich messbar, aber dennoch auch nur teilweise) ein anderer wurde.

2.Kor 5,17: „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“

Theoretisch hat die Kirche diesen Sachverhalt verstanden – es liegt ihr viel daran zu betäuern, es darf jeder kommen wie er ist.
Diese pauschale Annahme, die in fast jeder Gebetszeit zur Floskel verkommen vorkommt, wird aber dann doch recht schnell zur Pseudoannahme, da automatisch impliziert wird, es wäre besser, man wäre doch anders.
In vielen Predigten und christlichen Büchern geht es darum wie Männer sein sollten.
Man ist unzufrieden mit ihnen, wie der Vater es mit seinem Sohn oft ist und beschreibt ein rosarotes Idealbild des Mannes.
Problem am Maßstab ist, dass die Ideale der Kirche in den letzten Jahrzehnten wirklich rosa, also recht feminin, geworden sind und Männer mit ihrem natürlichen Verhalten dabei furchtbar schlecht abschneiden.

4. Die männlichen Defizite aufarbeiten

Ein Mann ist aber immer eine Mischung aus Großvater, Vater und Sohn.
(Sam Keen: Feuer im Bauch, Kabelverlag 1992). 

Ein Mann kann gleichzeitig ….
–    der Sohn eines Mannes sein
–    selber einen Sohn haben
–    den Vater meines Vaters sprechen
–    einen Freund in Augenhöhe haben
–    einen Onkel haben, der mir voraus ist
–    einen Mitarbeiter dabeisitzen haben

Unsere Persönlichkeitsentwicklung hinsichtlich unserer Männlichkeit, kommt in dem Moment, wenn uns unser Vater emotional verlässt, zum Stocken. 

Viele Männer haben deshalb einen Kleinkindglauben, der sich im Beruf als nicht tragfähig erweist und darum außen vorgelassen und irgendwann auch ganz über Bord geworfen wird.

Darum sind alle Entwicklungsstufen vom Kindlichen bis zum Großvaterdasein Gott angenehm.
Selbst als erwachsener Mann ist es darum gut, sich manchmal wie ein kleines Kind in die Arme des himmlischen Vaters fallen zu lassen.
Diese Stufe brauchen wir zur Entwicklung unseres Urvertrauens.
Welche glaubensmäßigen Defizite verursachen eine Glauben mit schlechtem Grund und Boden in mir?

4.1 Was hätte ich als kleiner geistlicher Junge gebraucht?

Der Vater gibt dem Sohn einen Rahmen, eine Ordnung, eine Anleitung und ein Muster wie man miteinander umgeht, was fair ist, was unfair, was man tun und was man als Mann sein lässt.
Insofern ist allein die Anwesenheit reifer Männer bewahrend vor hunderten von Verletzungen.

Keiner erwartet, dass Säuglinge sich selbst erziehen, man meint wenn man ihnen genug Nahrung zuwirft würden sie schon zu einigen Männern werden. 
Genau so ist es im Gottesdienst – hervorragende Nahrung, aber keine Berührung von Reifen zum Unreifen wird geschaffen.
Paulus stellt sich ständig als gutes Vorbild dar, dem man nacheifern soll (1.Kor. 11,1)
Männer folgen Männern, nicht guten Programmen, Jungs imitieren ihre Papas, Jeshua selbst gibt zu dass er nur das tut was er seine Vater mit seinen geistlichen Augen tun sieht.
Er ist auch ein Nachmacher! (Joh 5,19). Christlicher Glaube steht und fällt mit der Imitation von Vorbildern, das Hören des Wortes führt zu Glauben.
Jeshua aber fordert uns auf zu Jüngern zu machen, also braucht es Nachfolge und da können nicht tausend einem einzigen Pastor nachfolgen.
Gute Gemeinde erlauben ihrem Pastor sich um 12 Männer zu kümmern, schlechte wollen, dass er sein Liebe auf tausend Menschen verteilt, bei allen Kaffeekränzchen sitzt, Geburtstagsfeiern garniert und zu allen freundlich lächelt.

Junge Männer sind begeistert wenn sie dem Pastor folgen können, es ehrt sie wenn sie aus anderen Männer ausgewählt wurden, dies zu tun, er gibt ihren die Möglichkeit zum Groß werden.
Das ist ein guter Glaube für die „Kleinkindphase“ – der kleine Junge braucht das einfach.
Der Pastor/Pfarrer trifft sich wöchentlich mit seinen „derzeitigen“ Söhnen zum Gebet, irgendwann sind sie erwachsen und werden das Haus verlassen, und vielleicht wird es nicht so ganz harmonisch geschehen können und das darf sein, manche aber werden zurückkommen und gemeinsam mit dem Vater anderen dienen.
Was für ein schönes Bild wenn Vater und Sohn nebeneinander an einer Kanzel stehen können – ich hab´ das erst in späteren Jahren auf meinen FathersCamps hinbekommen.
Da ist einfach zu viel Spannung zwischen Vater und Sohn.
Der Vater gibt dem Sohn seine Innenstruktur, was richtig und was falsch ist im ganz normalem Leben.
Es gibt einfach einige ganz klare NEIN s und das NEIN des Vaters ermöglicht auch dem Sohn sich abzugrenzen
–    ein Mann schlägt seine Frau nicht
–    ein Mann vernachlässigt nicht seine Kinder
–    ein Mann lebt nicht in totaler Isolation
–    ein Mann hütete sich vor Sucht und er kann aufhören
–    ein Mann betet und er lebt mit Freunden

Wir brauchen einfach die Gewissheit, dass ein Mann für uns sorgen kann, uns nicht verraten wird, zu uns stehen kann, wenn wir Mist machen und unsere Suppe zur Not auslöffeln kann, die wir uns eingebrockt haben..
Wenn ältere Männer nicht an uns geglaubt haben, können auch wir nicht an uns glauben und versuchen uns ewig“ zu beweisen, damit uns endlich mal jemand an uns glaubt und uns mal zusagt: Du bist ein guter Sohn, du hast etwas richtig gemacht.


4.2 Was braucht der geistliche Jüngling im Mann

Ältere Jungen brauchen Aufgaben.
Diese Phase unseres Lebens entspricht der Aufgabenerledigung zur Zufriedenheit des Vaters.
Jetzt muss ich gehorsam sein, weil der Vater in dieser Phase alles (noch) besser überschaut wie ich.

Dieser Wunsch nach Nützlichkeit schlummert immer in uns Männer, er wird wohl nie ersterben. Insofern sind wir auch immer ein wenig „Junger Mann“ obwohl wir vielleicht schon älter sind.

4.3 Der geistliche Teenager im Glauben

Auf dieser Stufe frieren viele Gemeinden das Wachstum ihrer Männer ein.
Sie dürfen nicht rebellieren wie ein Teenager, und sie sollen sich nützlich machen.
Kirchenbeziehungen sind stark auf Nützlichkeit angelegt. 
Das ist ok, wenn das aber alles bleibt, entwickelt sich kein Mann wirklich weiter.
Ein Sohn macht dem Vater erst Ehre, wenn er eine gewisse Selbstständigkeit und auch Andersartigkeit entwickelt hat. 
Der Sohn kopiert den Vater, das ist schon ok, aber der Sohn muss weitergehen als sein Vater, denn Stillstand bedeutet Rückschritt.
Söhne müssen das Vaterhaus verlassen, um wieder nach Hause kommen zu können.
Jeshua – selbst ein verlorener Sohn?

Jeshua , der Sohn JHWH’s (Gottes) selbst, ist derjenige, der am weitesten sein Vaterhaus verlassen musste, um wieder nach Hause kommen zu können.
Es war die Normalität für Jeshua, mit einem irdischen Ersatzvater zusammen zu sein und genauso war er später ständig in Verbindung zu seinem himmlischen Vater.

Phil 2,6-8: „Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“

Joh 10,30: „Ich und der Vater sind eins.“
„Der junge Mann möchte den Drachen töten, er möchte den dunklen Teil seiner Seele umbringen oder verstecken.
Denn das würde ihm erlauben in den Himmel aufzusteigen und heilig und rein zu sein.
Der weise Teil – oder der weibliche Teil des Mannes aber weiß, ich kann den Drachen nur zähmen, ihn lieben, ihm vergeben.
Das ist der Anfang der Weisheit.
(Richard Rohr: Die Masken der Maskulinen“ Claudius 2007)

Das was man aber hasst oder ablehnt in sich, überträgt man auf andere Gruppen.
Die sind die Loyalen, die Laschen, die Unreifen, die Weltverliebten – in Wirklichkeit will man all diese Dinge eben nur nicht bei sich selbst sehen, das ist reine Projektion, darum sagen die Wüstenväter; ein reines Herz wirft dem anderen nichts mehr vor.
Mt 7,1: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“

4.4 Was der Erwachsene im Glauben will

Wir wissen nicht ob Jeshua bis 30 Jahre sein Vaterhaus so richtig verlassen hat, entdecken wir keinen Kinderglauben!
Jeshua hatte sich einen Erwachsenenglauben zugelegt, bevor er öffentlich auftrat.
Offensichtlich ist schon ein Teil des Erbes des himmlischen Vaters auf den Sohn Jeshua übergeflossen – und die Worte hören sich mehr wie die eines Geschäftsinhabers, als die eines kleinen Spielgefährten Gottes an.

Joh 5,22: „Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben.

Joh 5,26: „ Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber.“

Joh 6,44: „Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Mt 11,27: „Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn, als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.

Lk 22,29: „Und ich will euch das Reich zueignen, wie es mir mein Vater zugeeignet hat.

Joh 3,35: „Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben.

Joh 5,17: „Jeshua aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.

Joh 5,19: “Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“

Joh 5,21: „Denn wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.

Joh 8,38: „Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.

Joh 13,3: „Jeshua aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging.“

Joh 14,11: „Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen.“

Was würde in der Kirche passieren, die Männer mit allen Mitteln unterstützt, zu erwachsenen Söhnen zu werden?
Es ist der Geist falscher Vaterschaft, der Söhne unmündig hält.
Gott will erwachsene Söhne, aber sie können nicht erwachsen werden, solange es keine geistlichen Eltern gibt, die ihnen helfen, wie sie endlich erwachsen werden können.

Wir sind wie Jeshua gesandt, einen Erwachsenenglauben zu leben, nicht wie der blauäugige „unschuldige“ Jesusknabe mit lockigem Haar.
Leider haben kirchliche Machtsysteme oft vaterschaftsfeindliche Elemente.
Nur wenige schaffen es im System, das fordert, das einverleibt, das verschlingt, sich innerlich ein Vaterherz aufzubauen und zu bewahren. 
Nie wird in der Bibel ein Mensch von einem frommen System ausgesandt, sondern immer von einem Vater.

Joh 20,21: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“
Aber es ist viel leichter, ein Tagelöhner zu sein, als ein Sohn. Ein Knecht kann motzen, fluchen, saufen, sich zurückziehen, mal verantwortungslos eine Sause machen – der Sohn muss repräsentieren, muss grübeln, muss bleiben, kann nicht alles hinschmeißen und wenn etwas daneben geht, muss er dafür gerade stehen.

Joh 15,15
: „Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.“
Der verlorene Sohn in der Bibel kam auch zu dem Entschluss.

Lk 15,18-19: „Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!“

Für den Sohn ist Knechtschaft ein Verrat an seiner Identität – er ist und bleibt Sohn, egal was er tut und selbst wenn er den Vater umbringt.
Beim ersten Mal, als er sein Erbe forderte, hatte er auch keine Skrupel.
Man bekommt nur ein Erbe, wenn der Vater tot ist, vorher nicht.
Er war also im eigenen Vaterhaus schon mal bis zum Vatermörder heruntergekommen!

4.5 Der Mann als geistlicher Vater

Die einzige Möglichkeit, Gott ähnlich zu werden, ist, selbst ein Vater zu werden. 
Gottes Wesen drückt sich vorwiegend in Vaterschaft aus, Satans Wesen in falscher Vaterschaft.
Um das zu unterscheiden, müssen wir erwachsen werden.
Ein Mann kann sich auf allen Stufen der Entwicklung Gott gleichzeitig nähern. 
Es ist fast unlogisch aber in der Realität nicht ungewöhnlich, dass wir alle im Familienkreis zusammen sitzen und mehrere Rollen gleichzeitig spielen müssen.
Das stärkste Verlangen eines Mannes ist sich zu reproduzieren
(Dan Schaeffer, Geistliche Väter, verlegt vom CMTe.V.2007). 
Er will Nachfahren haben, denen er das vererben kann, was er aufgebaut hat.
Das erste Gebot im Paradies war, seid fruchtbar und vermehrt Euch und das hat der Mann grundsätzlich mal verstanden.
Je trotteliger ein Mann sein mag, Sex wird er zuletzt vergessen.
Ein Mann findet in einer Kirche niemals Erfüllung, wenn er keine Spuren hinterlassen kann und keine geistlichen Söhne hervorbringet
(David Murrow: Warum Männer nicht zum Gottesdienst gehen, Cap-Books 2011)
Er behält lebenslang seinen Jungen in sich, der gerne spielt, Spaß haben will, der jammert und klagt bei der kleinsten Verletzung oder winzigen Entbehrungen.
Ein hat auch einen Vater in sich der sagt, komm steh auf, es ist nicht so schlimm und einen inneren Großvater der gütig und liebevoll sagt, das lässt du lieber das nächste mal und machst was anderes, ok?

Die geistliche Vaterschaft ist das Einmaleins der Jüngerschaft.
Geistliche Vaterschaft kann man nicht zusätzlich in den übervollen Gemeindekalender stopfen –sie ist eine Grundhaltung die ressourcenfrei ist, aber einen Focus braucht, sonst wird sie einfach vergessen.
Wenn wir Gott ähnlicher werden möchten, müssen wir ein Vatertypus werden wie er – wir haben keine andere Wahl, er muss unser Vorbild sein dürfen.
Wann machst Du dich auf ins Vaterhaus?

LITERATURTEIL
Dan Schaffer, „Geistliche Väter“, CMT-Eigenverlag 2007
Richard Rohr: „Die Masken der Maskulinen – neue Reden zur Männerbefreiung 1993,  Claudius 199
David Murrow: „Warum Männer nicht zum Gottesdienst gehen“, Cap-books 2011
Frank Krause: „Männerdämmerung“ Glory-World-Medien 2010
Richard Rohr: „Vom wilden Mann zum weisen Mann“, Claudius 2007
Markus Hofer: „Männer-Spiritualität“, Tyrolia, Österreich 2005
Markus Hofer: “Männer glauben anders“ Tyrolia 2003

ÜBUNGSTEIL 

Inneres Sohntreffen
Dauer ca. 45 Min pro Person

Das Innere Familienteam funktioniert wie die Arbeit mit dem Inneren Team – sie geht aber Lebenswegorientiert vor (Längsschnitt – keine momentaner Querschnitt wie zuvor).
Entwicklungsbedingt durchläuft die Seele des Mannes 4 bis 6 Stadien und jede bekommt wie zuvor einen Stuhl zugewiesen in der Reihe der Entwicklungsschritte.
Alle Stufen vom Kind bis zum Weisen sind bei jedem Mann vorhanden – jede aber wurde unterschiedlich gelebt und schreit nach Beachtung.
Häufig hat der Mann gerade einen teil seines Inneren derart verdrängt, dass der nun mächtig hervorbricht und sein Recht einfordert.

Insgesamt ist so ein riesiger Spannungsabbau im Mann zu bewerkstelligen und es zeigt im, „wo er noch mal richtig nachbesser kann!

Aufwachsen in einer frauendominierten Familie und auch Gemeinde schädigt das Herz des Mannes – überall bleiben Defizite in ihm, an denen er und seine Umwelt leiden.
Darum ist es gut sich zu versöhnen mit seinen „Inneren Söhnen“ und einen reifen Glauben zu entwickeln.

Friedrich Schultz von Thun, der berühmteste deutsche Kommunikationstheoretiker“ hat in mehreren Büchern und in eigener Professur und Praxis dargestellt, wie man an seine „inneren Stimmen“ – hier „Innere Söhne“ genannt herankommen kann.

In jedem Mann schlagen nämlich zu jeder Herausforderung mehrere Seelen in der Brust – tatsächlich gibt es zu jeder spannungsgeladenen Situation mehrere Stimmen in uns, die es gilt wahrzunehmen, anzunehmen und als Innerer Teamchef zusammenzubringen, sodass jeder leben darf und die Entscheidung mittragen kann. Männer können so in einer guten halben Stunde derart widersprüchliche Kräfte integrieren, dass der Betroffenen fast immer bewundernd zugibt – alle meine Zerrissenheit hat zumindest für jetzt ein Ende gefunden.
Das Innere Familienteam funktioniert wie die Arbeit mit dem Inneren Team – sie geht aber Lebenswegorientiert vor (Längsschnitt – keine momentaner Querschnitt wie zuvor).

Einer der Männer aus der Gruppe nennt eine spannungsgeladene Situation (z.B..: die Vaterbegegnung) und stellt für jede Stimme in sich Stühle auf.
Dann wird an der monologische Selbstoffenbarung gearbeitet, das heißt der Betroffene rutscht von einem aufgestellten Stuhl zu nächsten und versucht eine innere aber für die andere hörbare Diskussion hinzubekommen.
Häufig kommt nun Verbitterung oder Verachtung hoch – insbesondere die lange vernachlässigten Stimmen werden nun sehr laut und auch aggressiv.
Nun ist der Teamchef gefragt, alle „Söhne“ dürfen sein, alle Stimmen haben irgendwo auch recht – seine Aufgabe ist es nun wie in seiner Konferenz einen gemeinsamen Beschluss zu finden mit dem alle leben können und sich geachtet fühlen.

Dauer ca. ½ Stunde – es können nicht alle Männer ´drankommen – also nur so 2 bis 3 Teilnehmer – aber auch das Zuhören ist äußerst interessant und gibt Selbstoffenbarung bei ähnlichen Probleme, die man hat wie der Betroffene.

FOLIENTEIL

Folien Seminar 1: zehnter Abend

 

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