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Mannsein bei der Christlichen Männerbewegung - hier am Beispiel im Bereich Stuttgart

Wir empfehlen jedem Mann 1 mal pro Woche etwas für sein Mannsein zu tun. Das kann im Sportverein, am Stammtisch oder in einer anderen Männergruppe geschehen - wenn aber keine Offenheit, wahrhhaftigkeit und Ehrlichkeit und Ebenebürtrigkeit vorhanden ist, raten wir die Gruppe zu wechseln..

Kriterium ist: Es darf an diesem Abend keine Frau dabei sein, sonst geschieht keine Männerarbeit.
Bei uns im Raum Stuttgart kann man folgende Struktur vorfinden und nutzen


Wir sind eine nebenberufliche – nebengemeindliche - nebenfamiliäre „Mini-Bruderschaft auf Zeit“

Das ist wenig und das ist auch gut so. Man kann nicht Mitglied werden – man kann nur eine Zeit mitleben – nicht einmal mitarbeiten muss man. Wer es als Arbeit empfindet soll gehen – der hat vielleicht zu Recht seine Leidenschaft verloren, es ist ihm eine Last und er bremst nur! Wir sind ja schließlich nicht verheiratet miteinander – der Ewigkeitsaspekt besteht nur in der Ehe. Wir praktizieren keine symbiotischen „Affenliebe“ – es geht bei uns männlich zu.

Es ist ein *klösterlicher Weg* zu Jesus, den wir gehen wollen - mit einer "Teilzeitmönch-Idee" sozusagen.
Die Gemeinde Jesus steht schon seit 2000 Jahren auf 2 Beinen. Die *Stadtkirchen* und die Klöster - zweiteres hat wie man bei uns sehen kann wirklich auch Kraft.

Erneuert wurden im letzten Jahrhundert nur die christlichen Gemeinden (auch „Freikirchen“ genannt) warum nicht auch anfangen mit "Freiklöster"? *Das ist näher an Jesus Lebensstil dran als alles andere. So starten immer wieder neue Männergruppen. Das "Männlich leben-Heft-Programm" ist nur unser Produkt, das wir anbieten - die Basis sind gut gepflegte und intensive Männerfreundschaften. Viele Männer davon waren oder sind parallel in Seelsorge gegangen und werden nun langsam gute Leiter! Vielen Männern aber steht auch das Wasser noch bis zum Hals.
Wir sind ca. 70 Männer, die sich wöchentlich treffen in kleinen Männer-Weggemeinschaften mit 4 - 9 Männern. (derzeit ca. 15 Stück) Entschließt sich eine Gruppe zusammenzubleiben und in eine weitere Stadt zu ziehen und dort ein Männertraining zu machen, haben wir es CMB-Jahresbruderschaft genannt, aber dieser Name hat sich nicht bewährt, er suggeriert mehr Nähe als vorhanden ist.
Neu ist das Ansinnen von einem CMB-Blutsbruder-Status", das sind Männer, die mit den 9 CMB-Themen, die unsere Basis bleiben werden, schon gewisse nachweisbare Fortschritte gemacht haben. Das haben wir dann bei unserer Johannisfeier am 27.12.2008 mit 50 Leitern bei mir zuhause so vorgestellt - viele finden diese Begriffe kraftvoll andere zweifeln ein bischen. Es wurde begraben. Stuttgarter weltliche Designer (Geschwisterliebe und Blutsgeschwister /Blutsschwester und Blutsbruder) werben mit Glaube-Liebe Hoffnung ohne Bezug zu Gott. Weltweit gibt es diese Läden schon innerhalb weniger Jahre - die Menschen haben keine Angst vor Gott, vielmehr haben sie Angst (und auch zurecht) vor seinem Fußvolk! Daher stammt auch die Blutsbruder-Idee.

Hier die Themen, die ein „Blutsbruder“ bearbeitet haben und nun leben sollte - das haben wir ber bislang nicht so hinbekommen.
1. er lebt mit Freunden 1mal wöchentlich sein Mannsein (raus aus der Passivität)
2. er kann seinen geistlichen Weg zu Gott-Vater beschreiben (Identität)
3. er kann mit seinem Herzen umgehen um (Burnout) zu vermeiden (nachgewiesen durch einen Brief an sein Inneres)
4. er hat seinen Vaterbrief geschrieben und eine Vaterbegegnung insziniert (Nachweis durch ein Protokoll)
5. er beschreibt, wie er am Arbeitsplatz sein Christsein outet
6. er hat etwas Zeit und Geld übrig - und investiert es in Männerfreundschaften (Thema 6 und 7 wollen wir zusammenlegen)
7. er hat einen Mutterbrief geschrieben (Herkunft und Umgang mit Sucht) (Thema neu angedacht)
8. er kann phasenweise ohne Selbstbefriedigung leben oder er legt jährlich eine Bruderbeichte ab
9. er fängt an, selbst etwas zu leiten, Männer zu suchen oder leitet etwas in seiner Gemeinde.

Bislang erfüllt niemand diesen Standard - aber Männer messen sich gerne und haben´ s gern konkret.

Lasst uns doch einfach ganz praktisch um Männer kümmern -- das macht doch sonst keiner.

Bei all dem Minimalen bewirken wir doch großes in Männern:

- einst verdruckte Männer, können plötzlich reden und verstehen und erzählen, was in ihrem Herzen los ist.
- Männer, die sich sonst nichts zutrauen, fangen plötzlich an zu leiten –ja sie leiten eine ganze Männergruppe!
- Einst stoffelige Männer werden beziehungslustig, unternehmungslustig und organisieren etwas für andere
- Isolierte Männer finden auf einmal Freunde und machen was los mit ihnen
- Im Rückzug lebende Männer gehen auf ihren Vater zu – der schwerste Gang eines Mannes überhaupt und versöhnen sich mit ihm

Was darf es den Mann kosten? Nicht zuviel sagen wir, aber soviel wie er auch bereit ist für unsinniges auszugeben.
Jeder, der mitmacht gehört zur WEGGEMEINSCHAFT. Man kann nicht ein oder austreten – es ist eben so. Somit kann er in unsere Männerscheune mitkommen, mithören und mitbestimmen.
Der Aufwand ist derzeit …….
1 Abend pro Woche – die Männergruppe (Kontemplative Zeit)
1 Abend pro Woche dann danach größere Männergruppe (Aktive Zeit) - dann wieder sishe 1 mit anderen Männern
1 Wochenende im Jahr allein weg auf einem Seminar

 Der Normale Weg dauert wie bei Jesus 3 Jahre

man muss ihn aber nicht zu ende gehen – man kann ihn auch stückweise gehen

  1. Männerjahr: Teilname an einer CMB-Gruppe – leben in lockeren Männerfreundschaften, dann Pause

  2. Männerjahr: Mitleben in einem Vorbereitungsteam – leben in verbindlichen Männerbeziehungen, dann Pause

  3. Männerjahr: Selbst ein Männlich leben Seminar ausschreiben und  eigenverantwortlich leiten zusammen mit einem Team

Manche wiederholen auch eine Stufe und ruhen sich einfach völlig legitim darin aus und genießen die Beziehungen zu anderen Männern und angehenden geistlichen Vätern.

Die Devise ist also: teilnehmen - mitmachen – selbermachen

Wie groß sind wir? Das ändert sich ständig.

  1. Männerjahr: In den Trainingsgruppen befinden sich ca. 18 - 40 mitlebende Männer

  2. Männerjahr: Wir sind derzeit ca. 70 Männer mitlebende Männer im 2. oder 3. Jahr verteilt auf ca. 15 gestartete Trainingsgruppen – andere sind in Vorbereitung.

  3. Männerjahr: Wir sind im Moment 15 Männer, die Gruppen eigenverantwortlich leiten, leider ist daraus keine Führungsgruppe erwachsen.

Es ist ein Kommen und Gehen – manche sind schon lange dabei und blühen auf – andere sagen, es bringt mir nichts mehr und dann sollen sie schnell gehen. Wer glaubt, ein „totes Pferd“ zu reiten, soll bitte absteigen und umsteigen – Mitgliedschaft interessiert uns nicht. Wir kümmern uns um einen genauso gern wie um die Masse. Männerarbeit ist kein Selbstzweck – sie braucht nicht groß sein, Hauptsache sie dient anderen. 

Wer leitet das CMB im Raum Kennzeichen S, BB, CW und TÜ

Hans-Peter Rösch hat fast alle Gruppen initiiert, teilweise mitgelebt, ist säkular berufstätig und hat alle Gruppen bis auf die 2 aktuellsten bereits übergeben,
Joachim Till hat bei 5 Trainingsgruppen mitgelebt, ist säkular berufstätig und hat eine eigene "Dachorganisation herbeigeführt.
Wir predigen und leben absolute Ebenbürtigkeit – wir trennen uns von allem was uns trennt – also auch von der Unterscheidung in Mitarbeiterstatus und Teilnehmer. Jeder kann dazugehören, wenn er eine Zeitlang Beziehung leben und sein Mannsein entwickeln will.
Fast alle von uns sind neben-CMB-lerisch in christlichen Gemeinden enagagiert
.

Wir orientieren uns an den vorangegangenen Männerarbeitet in der abendländischen Geschichte des Christentum und entwickeln daraus eine eignen Identität. Wir verzichten auf Anleihen aus fernöstlichem Gedankengut.

- Jesus und seine Männergruppe, die später 12 Apostel genannt wurden
- Die Wüstenväter in Ägypten und ihre Männerarbeit von ca. 200 bis 650 n.Chr.
- Die frühen katholischen Klöster wie zB. unter Benedikt von Nursia, dem Vater Europas
- Die Männerarbeit der gälischen Iren, die uns das Evangelium brachten
- Die Brüderbewegungen der einstigen evangelischen Aufbrüche wie Zinsendorf ua.

Interesse - mal mitdiskutieren im Forum, mal mailen, mal vorbeischauen!